China – Land der Kontraste und der Klimazonen
Martin 7. Dezember 2011
Beijing lockt mit dem zum Weltkulturerbe erklärten Kaiserpalast, der ‚Verbotenen Stadt’, dem Platz des Himmlischen Friedens und dem Zauber der Peking-Oper. In Xi’an, der ‚Stadt der Seide’, steht die weltberühmt Terrakotta-Armee und über der Drei-Flüsse-Stadt Leshan hebt sich der weltweit größte aufrechte Buddha. Die Landschaft mit Karstkegeln inmitten der grünen Reisfelder rund um Yangshuo wirken wie von einem anderen Planeten, während die unendliche Weite menschenleerer Gebirgswüsten das Gefühl unendlicher Weite vermittelt. Die Stadt Lijiang nimmt Besucher, die die verwinkelten kleinen Gässchen erkunden, mit auf eine Reise in längst vergangene Zeiten. Kontrastprogramm in Hong Kong: Hier pulsiert das moderne Leben, ohne die alte chinesische Tradition zu verdrängen. China ist ein Land der Kontraste – vielfältig und wunderschön.
Ohne Reisepass und Visum keine Einreise
Auf einer Rundreise China entdecken – das ist die beste Möglichkeit, dieses riesige abwechslungsreiche Land zu erleben sowie die Menschen, die unterschiedlichen Kulturen und nicht zuletzt die chinesische Kochkunst kennen zu lernen. Für die Reise in ein so weitläufiges Land sollte man sich also ruhig etwas Zeit nehmen – und auch für die Vorbereitungen. Ganz wichtig: Für die Einreise in das Land der Mitte ist ein Reisepass unerlässlich. Zudem sollte der noch mindestens sechs Monate gültig sein. Also, erster Punkt: Reisepass. Zweiter Punkt: Visum. Jeder Ausländer, der nach China will, muss seinen Antrag persönlich oder durch sein Reisebüro bei der Chinesischen Botschaft oder einem Konsulat zusammen mit einem Bestätigungsschreiben des Reisebüros einreichen. Wollen Sie ganz spontan nach China reisen, haben also wenig Zeit, um auf das Visum zu warten, haben Sie die Möglichkeit, ein Express Visum zu beantragen – natürlich mit entsprechendem Zuschlag. Was Impfungen angeht, sind die Vorschriften etwas entspannter. Eine Gelbfieberimpfung ist nur dann notwendig, falls Sie vorher in einem Infektionsgebiet waren – allerdings nur innerhalb der vergangenen sechs Tage, sonst wäre die Krankheit ohnehin schon ausgebrochen. In einigen Gebieten besteht außerdem die Gefahr einer Malaria-Infektion. Man muss also selbst abwägen, ob und gegen was man sich eine Spritze verpassen lässt.
Urlaubsgarderobe je nach Klimazone
In punkto Urlaubsgarderobe lohnt es sich, auf eine Rundreise praktische Funktionskleidung mitzunehmen. Denn China teilt sich in zwei Haupt-Klimazonen. Im Norden und Westen herrscht eher trockenes Klima mit Temperaturschwankungen, während im Süden und Südosten die Luftfeuchtigkeit höher ist und ganzjährig Niederschläge fallen. Die Wintertemperaturen variieren je nach Breitengrad, die höchsten Werte (im Durchschnitt 16°C) werden an der Südostküste erreicht. Die Sommertemperaturen sind landesweit gleichmäßiger und steigen im gesamten Land auf mehr als 21°C an; an der Südostküste beträgt die Durchschnittstemperatur im Juli etwa 30°C. Heiße Sommer und kalte Winter bestimmen das vorwiegend kontinentale Klima des Landes, Sommer und Herbst sind die feuchtesten Jahreszeiten. Regenreiche Winde vom Pazifik sorgen während des Sommermonsuns für Regen in den meisten Landesteilen und führen nicht selten zu verheerenden Überschwemmungen. China ist ein großes Land mit der weltweit höchsten Anzahl an Klimazonen. Daher lässt sich die beste Reisezeit nicht so einfach bestimmen. Allgemein lässt sich allerdings sagen, dass die Monate April bis Anfang Juni und September bis November am geeignetsten sind, um das faszinierende Land der Mitte zu erkunden.
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